Arbeitsrecht

Kündigung (z. B. Kündigungsschutzklage, Abfindung, fristlose Kündigung, Kündigungsfrist soziale Auswahl, betriebsbedingte Kündigung, Kündigung bei Krankheit):
Eine Kündigung ist für einen Arbeitnehmer nicht immer negativ. Es gilt die Optionen abzuwägen und die besten Alternativen für sich zu sichern. Manchmal gilt es auch, Schaden zu begrenzen und bestmöglichste Ausgangssituation für einen Neubeginn zu schaffen. Egal wie Ihre individuelle Situation ist, ich nehme mir die Zeit, um mit Ihnen die rechtlichen Möglichkeiten und Ansprüche durchzusprechen.

Abmahnung (Beratung, Klage auf Entfernung aus der Personalakte):
Eine Abmahnung ist unangenehm. Einfach diese vergessen und nichts tun, kann später noch unangenehmere Konsequenzen nach sich ziehen. Wenn die Abmahnung auch noch unberechtigt war, ist das für den Betroffenen mehr als ärgerlich. Hier gilt es zunächst festzustellen, ob diese Abmahnung sich überhaupt juristisch als eine Abmahnung qualifiziert oder ob es sich lediglich um eine Ermahnung handelt. In beiden Fällen sollte eine Gegendarstellung erfolgen und zwar so professionell und differenziert wie möglich. Hier ist die Herangehensweise eines unbeteiligten Dritten sehr wertvoll, insbesondere wenn doch eine einvernehmliche Lösung gefunden werden kann und die sogenannte Akte aus der Personalakte vom Arbeitgeber selbst entfernt wird. Ich arbeite mit dem Bewusstsein, dass meine Mandanten später mit ihrem Arbeitgeber weiter arbeiten und tagtäglich miteinander zu tun haben werden. Nichtdestotrotz kann genau das bedeuten, dem Arbeitgeber Grenzen zu setzen, indem auf Entfernung der Abmahnung aus der Personalakte geklagt wird.

Beratung rund um den Arbeitsvertrag (z.B. Teilzeitarbeit, Lohnkürzung, Änderungsvertrag):
Der Arbeitgeber kann nicht ein Vollzeitarbeitsverhältnis ohne Zustimmung des Arbeitnehmers in eine Teilzeit umändern und umgekehrt. Eine Lohnkürzung muss der Arbeitnehmer nicht ohne weiteres hinnehmen. Einen Firmenwagen kann der Arbeitgeber nicht ohne weiteres „abschaffen“, ohne den Arbeitnehmer zu kompensieren. All diese Fragen und viele mehr, betreffen den eigenen Geldbeutel. Hier gilt es, nichts zu verschenken, sondern seine Rechte kennen, um ggf. diese durchzusetzen.

Aufhebungsvertrag:
Oft hat sich eine Aufhebungsvertrag, dass im ersten Blick sehr lukrativ aussah als gar nicht so lukrativ erwiesen, nachdem man alle Faktoren zusammen getragen und durchgerechnet hat. Hier gibt es keine einheitliche Lösung. Hier gilt es, jede Lebenssituation individuell anzuschauen und darauf basierend die beste Alternative zu verhandeln. Jede individuelle Komponente kann dazu beitragen, dass die Abfindungssumme um einiges höher ausfällt als vielleicht bei anderen. Hierzu zählt nicht nur die Betriebszugehörigkeit.

Betriebsverfassungsrecht, Mitbestimmungsrechte (z.B. Mitbestimmung in personellen und sozialen Angelegenheiten, Kostenerstattung bei Betriebsratstätigkeit, Teilnahme an Schulungsveranstaltungen, Betriebsvereinbarung, Durchsetzung Unterlassungsansprüchen bei betriebsverfassungswidrigem Verhalten des Arbeitgebers):
Meine Leidenschaft neben der anwaltlichen Betreuung ist die Fortbildung der Betriebsräte, ob nun in Inhouse-Seminaren oder in Zusammenarbeit mit privatem Anbieter für die Fortbildung der Betriebsräte. Besonderen Wert lege ich dabei auf eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung zur Aufrechterhaltung höchster Qualitätsstandards. Wenn zwischen dem Arbeitgeber und Betriebsrat eine gut funktionierende vertrauensvolle Zusammenarbeit aufgebaut werden konnte, gilt es bei neuen Rechtsproblemen auf derselben Basis zusammen zu arbeiten. Hier ist es oft einfach hilfreich, eine Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen, um die Verhandlung mit den richtigen juristischen Argumenten in die gewünschte Richtung zu lenken. Solche Mandate berate ich gerne mit dem Bewusstsein, dass Menschen auch nach meiner Beratung weiterhin zusammen produktiv und zum Wohl der Belegschaft zusammen arbeiten möchten.

Nicht selten sieht man sich jedoch der Situation konfrontiert, den Arbeitgeber für die vertrauensvolle Zusammenarbeit „erziehen“ zu müssen. Rechte müssen ggf. klageweise durchgeboxt oder durch eine Einigungstelle gut verhandelt werden, damit die Mitbestimmungsrechte respektiert werden.

Der Betriebsrat repräsentiert das Vertrauen und auch die Hoffnung der Belegschaft. Strategisch die „Ist-Situation“ erfassen und die richtigen Prioritäten zu setzen, kann eine echte Herausforderung sein. Eine Überforderung kann einen hochmotivierten, schnell in einen entmutigten Betriebsrat umwandeln. Seine eigenen Grenzen respektieren als auch eigene Stärken sich bewusst machen, aus den verschiedensten „Gaben“ der einzelnen Betriebsratsmitglieder ein gut funktionierendes Team zusammen zu bilden ist ebenso wichtig als auch das dazugehörige juristische Wissen anzueignen. Für mich ist jedes Mitglied des Betriebsrats für die Betriebsratstätigkeit wichtig. Denn Betriebsratsarbeit ist Gremiumsarbeit. Jede Meinung zählt. Jedes Betriebsratsmitglied ist „richtig“, weil sie die meisten Stimmen der Belegschaft auf sich vereint haben. Kein Betriebsrat gleicht dem anderen. Daher sollte auch die rechtliche Beratung maßgeschneidert sein. Mir ist es persönlich wichtig, dass der Betriebsrat in seiner Entscheidungsfindung souverän agiert. Dazu gehört nicht nur eine gute rechtliche Beratung, sondern auch eine verständliche Darstellung der rechtlichen Möglichkeiten. Ich verstecke mich nicht hinter juristischen Fachbegriffen, ich bemühe mich, diese greifbarer zu machen.